XX. Weltjugendtag Köln 2005

Wir sind gekommen, um IHN anzubeten (Mt 2,2)

 

 
 
 

Weltjugendtag in Zahlen

Pilger

  • 410'000 registrierte Pilger, die (sich eingecheckt, d. h.) am WJT teilgenommen haben, sowie 23'000 Freiwillige

Herkunftsländer der Pilger

  • aus 188 Nationen

Teilnehmer nach Kontinenten

  • Europa: 79,0 Prozent, aus Deutschland: 23,7 Prozent
  • Asien: 3,0 Prozent
  • Afrika: 3,0 Prozent
  • Nordamerika: 8,9 Prozent
  • Mittelamerika: 1,8 Prozent
  • Südamerika: 3,4 Prozent
  • Ozeanien: 0,8 Prozent
  • Sonstige: 0,1 Prozent

Teilnehmer TOP 6 Länder

  • Deutschland: 105'000, davon 18'000 Freiwillige
  • Italien: 101'000
  • Frankreich: 38'700
  • Spanien: 31'000
  • USA: 23'000
  • Polen: 19'500

Freiwillige

  • 23'000 Freiwillige
  • 120 Nationen
  • 18'000 aus Deutschland
  • 9'800 aus dem Erzbistum Köln (davon 2'300 aus Köln, 880 aus Düsseldorf, 770 aus Bonn)
  • 12'600 Frauen (= mehr als 50 Prozent), 10'400 Männer
  • 17'500 zwischen 16 und 30 Jahre alt
  • älteste Freiwillige ist eine 82-jährige aus Köln

Teilnehmer Grossveranstaltungen

  • Eröffnungsgottesdienste 16. August 2005: 300'000 Teilnehmer (Köln: 110'000, Bonn: 110'000, Düsseldorf: 80'000)
  • Willkommensfeier 18. August 2005, Köln: 500'000
  • Vigilfeier 20. August 2005, Marienfeld: 800'000
  • Abschlussmesse 21. August 2005, Marienfeld: 1,1 Millionen

Programm insgesamt

  • über 1'000 Veranstaltungen
  • rund 500 Orte
  • über 80 Bühnen
  • 7 Grossbühnen in drei Städten
  • fast 4'000 mitwirkende Künstler

Liturgie

  • 750 Bischöfe, davon 54 Kardinäle
  • 9'630 Priester
  • 3'000 Kommunionspender für die Abschlussmesse
  • 500 Beichtväter
  • 248 Katecheseorte
  • 20 Kirchen des Geistlichen Zentrums
  • 3'000 Hostienschalen
  • 400'000 Kerzen
  • 1'000 Ministranten
  • 50 Lektoren
  • 2'450 Sänger und Musiker
  • 160 Liter Messwein für Eröffnungsgottesdienste Köln, Bonn und Düsseldorf sowie Abschlussmesse (davon 60 Liter aus dem Bistum Würzburg, 100 Liter aus Kroatien)
  • 260 Liter Messwein für Liturgien insgesamt
  • 2,8 Millionen Hostien für Liturgien insgesamt

Unterkünfte

  • 350'500 Gemeinschaftsunterkünfte in Schulen und Turnhallen
  • 91'245 Privatunterkünfte bei 30'000 Herbergsfamilien
  • Sonstige Unterkünfte in Bürgerämtern, Kaufhaus, Möbelhaus, türkisch-islamischer Kulturverein, Wasserschloss, Gewächshaus, Scheune, Brauerei, Ruderclub, Lederfabrik, Fernsehstudio etc.

Pilgerrucksack

Für die 500'000 Pilgerrucksäcke wurden hergestellt:

  • 500'000 Programmbücher (à 468 Seiten)
  • 500'000 Liturgiebücher (à 448 Seiten)
  • 500'000 Stadtpläne
  • 500'000 Flyer Via Crucis
  • 500'000 Deutschlandkarten
  • 500'000 Essbestecke
  • 500'000 Rosenkränze
  • 500'000 Halstücher
  • 500'000 Pilgerflaschen

Verpflegung

Gerichte:

  • Spätzle-Pfanne
  • Vegetarische Pfanne
  • Hähnchenpfanne
  • Vegetarische Maultaschenpfanne
  • Indian Chicken-Pfanne

Verpflegung gesamt:

  • 5'000 Tonnen Verpflegung
  • 6 Millionen Mahlzeiten
  • 3 Verteilzentren
  • 130 Ausgabestellen jeweils für Mittagessen und Abendessen
  • 320 Pfannen und Öfen
  • 350 Zelte
  • 388 Fahrzeuge
  • 700 Mitarbeiter
  • 3'500 Freiwillige
  • 3'000 Kilo Kaffee
  • 300'000 Liter Milch
  • 700'000 Essen pro Tag
  • 900'000 Brötchen pro Tag
  • 1 Million kompostierbare Bestecke
  • 1,8 Millionen Stück Obst
  • 3,6 Millionen Abfalltüten
  • 5,7 Millionen Pappkartons

Sicherheit

  • Personenschutz Papst Benedikt XVI.: Schweizer Garde, Vatikanische Gendarmerie, Bundeskriminalamt
  • 4'000 Polizisten aus dem gesamten Bundesgebiet im Einsatz, zusätzlich Polizisten aus Spanien, Portugal und Frankreich
  • 2 Rettungshubschrauber (SAR) und 2 Grossraum-Rettungshubschrauber (CH-53) der Bundeswehr
  • 2'500 Absperrgitter an den Fahr- und Fusswegen des Papstes (= 6,25 km)
  • bis zu 30 Sprengstoffspürhunde im Einsatz
  • Einbindung der kompletten Fliegerstaffel der Polizei
  • 6 Lösch- und Hilfeleistungszüge mit 230 Feuerwehrleuten und mehr als 30 Feuerwehrfahrzeugen

Gesundheit

  • 1 Medical-Center der Bundeswehr auf dem Marienfeld mit 120 Mitarbeitern (davon 30 Ärzte), 4 Intensivbetten und 2 OP’s zur Versorgung von etwa 70 Patienten
  • rund 2'000 Sanitäter (in Köln, Bonn, Düsseldorf, Marienfeld)
  • 40 stationäre und 5 mobile Unfallhilfsstellen auf dem Marienfeld; jede Unfallhilfsstelle war für 35'000 Menschen zuständig und mit 20 Einsatzkräften ausgestattet, darunter Ärzte, Rettungsassistenten, Rettungssanitäter und Helfer
  • 1'000 Krankentransporte auf dem Marienfeld
  • 1'000 Behandlungen im Medical Center auf dem Marienfeld
  • 100 Transporte vom Medical Center in umliegende Krankenhäuser

Logistik

  • über 12'000 mobile Toiletten und Urinale an allen Veranstaltungsorten
  • über 9'000 mobile Toiletten und Urinale auf dem Marienfeld
  • über 3'000 Fahnen im Erzbistum Köln
  • 40 Videoleinwände, davon 32 auf dem Marienfeld
  • 105 Wassertürme und 100 Wasserspender im Erzbistum Köln
  • 10 dezentrale Registrierungsstellen im Erzbistum Köln
  • 65 Info-Points im Erzbistum Köln
  • 11 Service-Points und 5 Service-Centres für Menschen mit Behinderung

Transport

Busse:

  • 7'000 Reisebusse von Pilgergruppen
  • 1'200 Shuttle-Busse am 21. August 2005

Züge:

  • 1'250 zusätzliche Züge im Nahverkehr
  • 142 zusätzliche Züge im Fernverkehr mit 130'000 Sitzplätzen
  • 4 Sonderzüge aus Deutschland
  • 19 Sonderzüge aus Italien
  • 1 Sonderzug aus Frankreich
  • Stündliche Abreise vom Bahnhof Horrem (21. August 2005) von 12'000 Pilgern
  • über 200 DB-Mitarbeiter für Lenkung der Pilger


Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) und Partner:

  • 1'000 zusätzliche Dienste
  • 100 Fahrer vom 15. – 19. August 2005 mehr
  • 1'010 Fahrer statt 480 Fahrer am 20. August 2005
  • 940 Fahrer statt 455 Fahrer am 21. August 2005
  • Erhöhung der Frequenz bis auf 3-Minuten-Takt

Medien

  • Journalisten: 8'263 akkreditiere Journalisten
  • Internet: 68,89 Millionen Hits zwischen dem 1. und 23. August 2005, Weltjugendtagswoche: 33,8 Millionen Hits (seit Ostern 2005 monatlicher Durchschnitt mit rund 15 Millionen Hits)
  • Hostbroadcaster WDR: Weltweite Übertragung in 120 Länder TV/Hörfunk
  • Gesamtübertragung: 56 Internationale Fernsehsender haben über die EBU aus dem Pressezentrum insgesamt 10'300 Minuten übertragen
  • Einschaltquoten 20./21. August 2005: 250 Millionen TV-Zuschauer weltweit
  • WEB-TV Live-Stream unter www.wjt2005.de: 24-Stunden-Betrieb vom 15.-21. August 2005
  • Weltjugendtagsradio Bürgerfunk im Erzbistum Köln 101,7 MHz: 24-Stunden-Betrieb vom 8. – 22. August 2005
  • Weltjugendtagsradio WDR 5: 24-Stunden-Betrieb vom 15. – 22. August 2005
  • Printbeiträge: Presseclipping weniger ausgewählter europäischer Länder und Deutschlands vom 11. – 22. August 2005: ca. 40'000 Beiträge

Marienfeld

Fläche:

  • gesamt: 270 Hektar = 2'700'000m²
  • davon genutzte Fläche: 152 Hektar
  • davon Pilgeraufstellfläche: 65 Hektar netto, Beginn 70 Meter vor dem Hügel
  • Aufteilung in rund 100 Pilgerblöcke, jeweils unterteilt in durchschnittlich 4 Pilgerfelder
  • Fläche pro Pilger: rund 0,70 m²

Bodenschutzmassnahmen:

  • Bodenabdeckungen sind dem jeweiligen Unterboden angepasst und voll rückbaufähig
  • temporärer Wegebau auf "Geogittern" zur günstigeren Lastenverteilung; Vlies-Kaschierung der Gitter verhindern Vermischung der Lavaschüttung mit Lössboden

Wegebau:

  • Erstellung von temporären Wegen: ca. 50 km
  • Temporäre Wege und Flächen insgesamt: ca. 300'000 m²
  • Breite: zwischen 4,5 und 6,5 Metern, Auslegung für verschiedene Achslasten; Lavaschüttung für 4 Tonnen Achslast = 17 cm; für 12 Tonnen Achslast = 27 cm
  • Erweiterung von Bestandswegen (= Feldwegen): ca. 8 km
  • Bauzeit: Mitte April bis Ende Juli 2005

Altarhügel:

  • Ca. 80'000 m³ Erdaufschüttung; tägliche Liefermenge rund 3'000 Tonnen
  • Fertigstellung: Ende Mai 2005, nach 55 Tagen Bauzeit
  • Fläche Basis: 13'900 m²
  • Fläche oben: ca. 3'000 m²
  • Bühnenbereich: ca. 900 m² (Platz für rund 1'800 Menschen)

Wolke/Bühne:

  • Wolken-Bühnenkonstruktion (von innen leuchtend) auf vier 12 Meter hohen Stahltürmen mit ca. 1'600 dimmbaren Leuchtstofflampen unter rund 2'500 m² lichtdurchlässigem Membranenmaterial
  • Montage innerhalb von 10 Tagen

Beleuchtung:

  • Platzbeleuchtung auf der gesamten Pilgeraufstellfläche durch 575 dimmbare Strahler mit 750 Watt; Laternen im Bereich des Prozessionsweges und der zum Hügel führenden Magistralen
  • 150 Kerzen mit einem Durchmesse von 1 m, die inmitten von 140 Wasserbassins brennen
  • 6'000 Kerzen im südlichen Bereich des Altarhügels
  • ca. 400'000 Kerzen der Pilger
  • 27 Lichtsäulen (8-16 Meter Höhe)

Beschallung:

  • Umsetzung des europaweit grössten zusammenhängenden Beschallungssystems mit ca. 20 km Lichtwellenkabel
  • Rund 100 Beschallungspositionen, die höchste Sprachverständlichkeit und gleich bleibende Lautstärke in einem Umkreis von jeweils 100 m garantieren
  • 32 LED-Wände mit einer Gesamtfläche von 1'300 m²

Energieversorgung:

  • 42 Kompaktstationen, die über 5 Transformatoren aus 3 überregionalen, redundant nebeneinander laufenden Netzen gespeist werden (maximale Ausfallzeit 2-3 Sekunden)
  • 20 km unterirdisch verlegte Kabel
  • Gesamtenergiebedarf von ca. 15 Megawatt

Wasserversorgung:

  • 5 Einspeisepunkte und 30 km verlegte Wasserleitungen
  • 40 Trinkwasserstationen mit 1'600 auf dem Gelände verteilten Zapfstellen
  • 5 Millionen Liter Wasserbedarf für die Veranstaltungstage, permanente Bereitstellung von 1 Million Litern

Sonstiges:

  • 13 km Zäune
  • 50 Zelte und Containeranlagen mit 15'000 m² im Backstagebereich

Tage der Begegnung in den deutschen Diözesen

  • 11. – 15. August 2005 in 26 deutschen (Erz-)Diözesen
  • 350'000 Menschen aktiv beteiligt, davon 120'000 Teilnehmer aus 170 Nationen
  • 12. August 2005: Tag des Sozialen Engagements mit über 4'300 Projekten deutschlandweit

Weltjugendtagskreuz

  • April 2003 bis April 2004: Pilgerweg der Versöhnung durch 26 europäische Länder
  • April 2004 bis August 2005: Pilgerweg der Versöhnung durch die 27 deutschen (Erz-)Bistümer mit einer zurückgelegten Strecke im Autotransporter und zu Fuss von rund 100'000 km

 
 

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